5 Empfehlungen für Bildung in Digitalität

In einer Lebenswelt, die längst die Digitalisierung hinter sich gelassen hat und wir uns schon in der nächsten Stufe, der Digitalität (Stalder 2016, Schier 2018) befinden, gilt es vieles (aber nicht alles) neu zu denken:

  1. Digitalisierung überwinden: digitale Chancen nutzen, ohne analoge Potentiale zu vergessen.

  1. Den pädagogischen Koffer updaten: eine gesunde Mischung aus analogen und digitalen Tools finden – lebensweltnah, authentisch, Ressourcen orientiert.

  1. Interaktionsräume individuell-vernetzt-ästhetisch gestalten und inhaltlich ausrichten an den Themen Kollaboration.Koordination.Kommunikation. Dabei sind vor allem die informellen Interaktionsräume für Lernen und Lehren zu stärken.

 

  1. Mut zu Partizipation! Die Machtverhältnisse zwischen Lehrenden und Lernenden haben sich verschoben, die Zeiten der hierarchischen Lernbeziehungen ist vorbei.

  1. Die Macht der Geschichten nutzen und Silo denken aufbrechen. Storytelling als Methode und Crossmedia Management als Ansatz sind nur zwei Beispiele, wie Pädagogik, Personal- und Organisationsentwicklung aber auch Marketing/Öffentlichkeitsarbeit immer mehr miteinander kombiniert werden.

Bei Bildung, Lernen, Lehren in digitalisierten Zeiten geht es um Inhalte (Content) und Methoden/Techniken (Tools) mit dem Ziel Kompetenzen zu stärken.

Kompetenz und Kompetenzwelten in Digitalität

Das Konzept der „Kompetenzwelt in Digitalität“ ermöglicht einen neuen Zugang auf Lernen und Lehren mit Medien und erweitert gängige (medien-)pädagogische Ansätze.

Kompetenzwelten meint alle Orte, Methoden und Akteure von Lehren und Lernen (formelle und informelle Bildung, schulische Bildung, universitäre wie berufliche Aus- und Weiterbildung etc.). Gleichzeitig aber auch alle Formen von Kollaboration.Koordination.Kommunikation in individuell-vernetzt-ästhetischer Interaktion (egal ob Arbeit, Bildung, Freizeit).

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